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Mails vom Handy kommen immer als Spam

IP CheckJaja, immer diese knapper werdenden IPv4 Adressen. Sparen ist angesagt – auch bei den Mobilfunkanbietern. Der Handel mit IP-Adressen floriert. Adresspools werden angekauft und wenig später wieder abgestoßen. Keiner kümmert sich noch ob diese Adressen „sauber“ sind. Soll heißen: ob diese Adressen in Spamlisten gelistet sind oder nicht. Wieso auch? Bis die Betreiber der Spamlisten reagieren sind die Adressen wahrscheinlich wieder abgestoßen.

Wir bemühen uns, dass unsere Mailserver „sauber“ sind, unsere IPs in keinen Spamlisten sind, unsere Anwender sich ordentlich gegenüber dem Server legitimieren müssen aber sobald wir Mails per Mobilfunk verschicken landen sie in den gefräßigen Mäulern der Spamfilter an der Gegenstelle.

Müssen wir die Senderadresse mitschicken? Zum Einen haben wir dadurch oben genanntes Problem, zum Anderen kann man an der Gegenstelle anhand einer kurzen IP Abfrage feststellen, dass wir die Mail aus unserer Villa auf den Cayman Islands verschickt haben – kommt die IP doch aus dem Pool eines dortigen Anbieters.

Nun habe ich unserem Mailserver einfach beigebracht, diese Information vor dem Versand aus den Mailheadern zu filtern.

Einfach im Postfix Verzeichnis des Servers eine neue Datei anlegen und einen regex-Filter einbauen:

vi /etc/postfix/header_del_senderip
/^Received:.*by\ $SERVER\.at\ \(Postfix\)\ with\ ESMTPSA/   IGNORE

$SERVER ersetzen wir durch unseren Domainnamen. Danach informieren wir noch Postfix:

postconf -e header_checks = regexp:/etc/postfix/header_del_senderip

Ein Testmail und ein Check des Headers. Das Problem sollte nun aus der Welt sein.

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